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Solarteure in Spiez und Umgebung
Schweizer Fachbetrieb mit der Erfahrung von mehr als 300 Installationen - vom kleinen Einfamilienhaus bis hin zu grossen Industrieanlagen. Gerne teilen wir unsere Referenzen mit Ihnen.Individuelle Beratung vor Ort - wir legen höchsten Wert darauf, die PV-Anlage genau auf Ihre Bedürfnisse sowie auf die Gegebenheiten Vor-Ort anzupassen, damit die Qualität der Installation optimal ist.Schnelle Umsetzung: Wir können die Anlage innerhalb von 7-9 Wochen installieren.Qualität: Wir geben Ihnen eine Montagegarantie von 10 Jahren als Qualitätsversprechen. Zudem sind wir selbstverständlich Mitglied bei Swissolar sowie Elite Partner bei Huawei Schweiz.Komponenten: Wir nutzen ausschliesslich Komponenten, die zu unserem Qualitätsversprechen passen. In unserem Standardsortiment befinden sich asiatische sowie europäische Produkte, sodass wir Ihre Wünsche auf jeden Fall erfüllen können.
Sehr kompetente und freundliche Beratung.
Seit 2015 entwickeln wir von der SolarkraftWerkstatt nachhaltige Energielösungen für Menschen, die mehr wollen als bloß eine Solaranlage. Wir stehen für durchdachte Planung, persönliche Beratung und eine ehrliche Umsetzung – mit hochwertigen Komponenten, Fixpreis-Garantie und eigenem Montageteam. Ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Gewerbebetrieb: Unsere Photovoltaiklösungen sind individuell, wirtschaftlich und zukunftssicher. Weil es bei Solarstrom nicht nur um Technik geht – sondern um Vertrauen, Verantwortung und Unabhängigkeit.
Ich habe einen groben Richtpreis erhalten (was so völlig ausreichend ist) Das Projekt wird später in diesem Jahr angegangen.
enido ist ein Schweizer Solarunternehmen, welches Einfamilienhäuser bei der Umrüstung zu CO2-neutralen und energieeffizienten Smart Homes un terstützt. Mit der zukunftsfähigen Energielösung von enido werden die dafür notwendigen Technologien (Solaranlage, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur) aus einer Hand angeboten und mit einem intelligenten Energiemanagementsystem verknüpft. Der enido Energiemanager verknüpft die grossen Stromverbraucher im Haus mit der Solaranlage und stellt dadurch die intelligente Optimierung des Eigenverbrauchs sicher. Wir verbinden traditionelles Handwerk mit der Technologie von morgen und schaffen somit den Zugang zu sauberem und günstigem Strom.
Kommentar zur Offerte: beste Kombination aus: - Leistung - Preis - Systemintegration
Go Smart Solution AG mit Sitz in Birrhard, Aargau, ist seit der Gründung im Jahr 2018 auf Solaranlagen spezialisiert und bietet kundenorientierte, innovative Energielösungen an. Bereits über 50 Mitarbeitende setzen sich täglich mit qualitativ hochwertiger Arbeit für eine nachhaltige Zukunft ein. Go Smart Solution AG plant und baut Solaranlagen von A bis Z und alles aus einer Hand. Wir übernehmen die Beratung, den Verkauf, die Planung (auch für Speicher und Ladestationen sowie Sicherheitssysteme), die Logistik, den Gerüstbau, den Bau der Photovoltaikanlage, die gesamte Elektroinstallation AC/DC bis hin zur Inbetriebnahme. Unsere Kunden können auch nach der Inbetriebnahme von unseren Service- und Wartungsangeboten profitieren. Wir verfügen über ein umfassendes Know-how von Photovoltaikanlagen jeder Grösse. Ob Indach oder Aufdach, EFH oder MFH, Gewerbe- oder Industriegebäude, Fassadenlösungen oder Carports – wir haben bereits zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert und bringen entsprechend viel Erfahrung und Fachkompetenz mit.Nachhaltigkeit Unser Streben ist es, umweltfreundlichen Strom zu erzeugen und eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten. Wir leben Nachhaltigkeit nicht nur in Bezug auf unseren Strom, sondern auch im Umgang mit Ressourcen, Kunden und Partnern. Alles aus einer Hand Durch individuelle und exzellente Kundenlösungen schaffen wir es eine nachhaltige Energieevolution anzuführen, indem alle dafür notwendigen Dienstleistungen von unseren eigenen Teams betreut werden. Jedes Gebäude erhält somit einen optimalen Zugang zu erneuerbarer Energie. Team Getragen von einem super Teamspirit fördern wir eine Unternehmenskultur, die unternehmerisches Denken von allen Mitarbeitenden voraussetzt und die positive Energie in Projekte umwandelt. Qualität - Kunde Im Mittelpunkt stehen unsere Kunden, die wir durch zuverlässige, qualitative und termingerechte Arbeit begeistern. Wir streben danach, langfristige Partnerschaften aufzubauen und durch hervorragenden Service ihre Zufriedenheit zu gewährleisten.
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Unser Leitbild Wir bieten Haustechnik aus einer Hand. Wir erkennen und verstehen Kundenbedürfnisse und setzen diese effektiv um. Unsere Mitarbeitenden verfügen über eine fachtechnische Ausbildung. Wir sind ein leistungsorientiertes Unternehmen und fördern unsere Mitarbeitenden. Unsere Mitarbeitenden werden laufend intern und extern weitergebildet. Unsere Mitarbeitenden kennen die Sicherheitsstandards und Gesetzesvorgaben und halten sie ein. Wir übernehmen Verantwortung für künftige Generationen. Wir sind unabhängig und streben einen langfristigen Unternehmenserfolg an.
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Solaranlagen in Spiez: Rahmenbedingungen, Beratung und Recycling im Überblick
In Spiez sind die Spielregeln für Photovoltaik klar umrissen: Die Gemeinde setzt mit dem «Förderprogramm Energie» gezielt Anreize für möglichst voll belegte Dächer, winteroptimierte Anlagen und integrierte Fassaden-PV. Gefördert werden nur Anlagen auf Gebäuden mit ausreichend gut geeigneten Dachflächen (mindestens rund 60 % gut bis sehr gut gemäss Solarpotenzialkarte). Diese Vorgabe prägt die Anlagenauslegung durch Solarteur/-innen direkt.
Bei Bewilligungen stützt sich Spiez auf die Richtlinien des Kantons Bern. Viele PV-Anlagen auf geneigten Dächern von Einfamilienhäusern kommen ohne formelles Baugesuch aus, sofern sie die kantonalen Vorgaben (z. B. flach im Dachfeld liegende Module, höchstens etwa 20 cm über die Dachhaut hinausragend) einhalten. Auch in solchen Fällen erwartet die Gemeinde in der Regel eine vorgängige Meldung an die Abteilung Hochbau/Planung/Umwelt, welche die Einstufung als melde- oder bewilligungspflichtig bestätigt. Für Fassaden-PV, freistehende Anlagen über 10 m2 und Projekte auf Schutzobjekten gelten dagegen strengere Anforderungen mit regulärem Baubewilligungsverfahren.
Eine wichtige Rolle spielt die Genossenschaft SpiezSolar: Sie hat im Gemeindegebiet bereits über 300 PV-Anlagen begleitet und mehr als 140 Beratungen durchgeführt. Hausbesitzer/-innen erhalten dort Dachchecks, Ertragsabschätzungen und Unterstützung bei Fragen zu Pronovo, Förderprogrammen und der Koordination mit Fachbetrieben. Ergänzend steht die regionale Energieberatung Thun Oberland-West für eine erste Einschätzung zur Verfügung – so entstehen eingespielte Abläufe zwischen Beratung, Gemeinde und Installationsfirmen.
Am Lebensende der Module ist die Entsorgung in der Schweiz über die vorfinanzierte Entsorgungsgebühr (vRG) organisiert: Beim Kauf wird die Gebühr erhoben, die spätere Rückgabe und das Recycling der Module laufen in der Regel kostenfrei über das SENS-eRecycling-System. In Offerten empfiehlt es sich, ausdrücklich nachzufragen, ob die vRG und die Rücknahme über SENS bereits berücksichtigt sind, damit es später keine Überraschungen gibt. Gerade in einer Gemeinde wie Spiez mit ausgeprägten Winterbedingungen lohnt es sich zudem, früh über Schneelasten, Befestigungssysteme und winteroptimierte Ausrichtung zu sprechen – Themen, die in Beratung und Förderung bewusst aufgegriffen werden.
Typische Projektgrössen und Investitionen für Einfamilienhaus-Dächer in Spiez
Im Alltag von Hauseigentümer/-innen in Spiez geht es häufig um klassische Einfamilienhäuser mit Satteldach – sei es im Quartier oberhalb des Thunersees, im Dorfkern oder als Ferienhaus. Für solche Objekte können Sie sich an folgenden, schweizweit erhobenen Richtwerten für komplett installierte PV-Anlagen (inklusive Montage, Planung und Inbetriebnahme) orientieren. Die Zahlen sind als typische Gesamtkosten 2026 vor Abzug von Förderbeiträgen zu verstehen und eignen sich gut als Grössenordnung für Projekte in Spiez:
Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Preis von rund 2'400–3'100 CHF pro kWp. Wo Ihr Projekt innerhalb dieser Bandbreite landet, hängt in Spiez stark vom Gebäudetyp ab:
Ein freistehendes Einfamilienhaus mit gut zugänglichem Satteldach und einfacher Gerüststellung bewegt sich eher im unteren Bereich der Spanne.
Häuser in Hanglage mit aufwendigerer Gerüst- oder Kranlogistik, komplexen Dachformen (Gauben, versetzte Ebenen) oder zusätzlicher Fassaden-PV liegen tendenziell im oberen Bereich.
Winteroptimierte Anlagen mit steiler Aufständerung oder ergänzender Fassadenintegration verursachen höhere Investitionen pro kWp, können in Spiez aber über kommunale Beiträge deutlich entlastet werden.
Ein Beispiel: Eine Familie in Spiez mit einem Einfamilienhaus und gutem Süddach entscheidet sich für rund 8 kWp Dach-PV. Je nach Dachaufbau und gewählter Systemqualität ist ein Investitionsrahmen zwischen etwa 19'000 und 24'000 CHF realistisch – bevor Fördergelder und Steuerabzüge berücksichtigt werden. Kommt noch eine winteroptimierte Fassadenfläche hinzu, steigt die Investition, gleichzeitig erhöhen sich aber die Förderbeträge und der Winterertrag.
Beim Vergleich von Offerten sollten Sie stets prüfen, ob folgende Positionen bereits enthalten sind:
Gerüst und ggf. besondere Zugangs- oder Sicherungsmassnahmen (z. B. bei Hanglagen),
Wechselrichter und Unterkonstruktion,
komplette DC- und AC-Installation bis zum Hausanschluss,
Inbetriebnahme inkl. Messprotokolle und Sicherheitsnachweis.
Oft nicht oder nur teilweise berücksichtigt sind Zusatzkosten wie allfällige Netzverstärkungen oder bauliche Anpassungen am Dach – hier lohnt eine explizite Nachfrage.
Fördergelder in Spiez optimal kombinieren
Für viele Projekte in Spiez entscheidet die geschickte Kombination von Gemeinde-, Kantons- und Bundesbeiträgen darüber, wie schnell sich eine PV-Anlage rechnet. Zentral ist dabei der richtige Zeitpunkt: Fast alle Gesuche müssen vor Baubeginn eingereicht werden, und bestimmte Anlagenkonzepte (z. B. winteroptimierte Fassaden-PV) werden besonders stark honoriert.
Gemeinde Spiez – gezielte Förderung für voll belegte und winteroptimierte Anlagen
Wer in Spiez ein bestehendes Wohnhaus (Baujahr vor 2022) mit Photovoltaik ausrüstet, kann über das kommunale «Förderprogramm Energie» einen Beitrag erhalten. Für «normale» Dachanlagen gibt es einen Ansatz von 200 CHF/kWp für jenen Teil der Anlagenleistung, der über 25 W/m2 Energiebezugsfläche hinausgeht. Noch interessanter wird es bei winteroptimierten Projekten: Integrierte Fassaden-PV wird mit 1'000 CHF/kWp unterstützt, andere winteroptimierte Systeme (z. B. steiler aufgeständerte Flachdachanlagen) mit 300 CHF/kWp. Für diese Kategorie werden Beiträge unter 1'000 CHF nicht ausbezahlt. Pro Jahr sind die kommunalen Beiträge in der Regel auf 4'000 CHF pro Ein- bis Dreifamilienhaus bzw. 5'000 CHF für grössere Gebäude begrenzt. Das Gesuch erfolgt online über portal.energie-foerderung.ch und muss zusammen mit Offerte, Modulzertifikaten und Planunterlagen vor Beginn der Arbeiten eingereicht werden.Kanton Bern – Ergänzung im Rahmen von Gebäude- und Anlagemassnahmen
Der Kanton Bern führt ein eigenes Förderprogramm für erneuerbare Energien und Effizienz. Photovoltaik kann darin als Teil von Gebäudemassnahmen berücksichtigt werden. Für Hauseigentümer/-innen in Spiez bedeutet das: Wer ohnehin eine grössere Sanierung plant (z. B. Dach, Fassade, Dämmung), sollte früh prüfen, ob sich die kombinierte Eingabe beim Kanton über das kantonale Gesuchsportal lohnt. Die Beiträge werden aus kantonalen Mitteln und CO2-Geldern finanziert, weshalb Kombinationen mit anderen CO2-geförderten Programmen gewissen Einschränkungen unterliegen können.Bund – Einmalvergütung (EIV) von Pronovo sinnvoll nutzen
Die bundesweite Einmalvergütung ist oft der grösste einzelne Zuschuss. Für typische Einfamilienhaus-Anlagen in Spiez kommen die Kategorien KLEIV bzw. GREIV zum Zug, die je nach Leistungsklasse und Referenzkosten bis rund 30 % der Investition abdecken können. Reine Volleinspeiseanlagen profitieren in bestimmten Fällen über die HEIV-Variante sogar von Rückerstattungen von bis zu etwa 60 % der massgebenden Kosten. In der Praxis heisst das: Offerten, Modul- und Wechselrichterdaten sowie das Inbetriebnahmeprotokoll sollten so abgelegt werden, dass das EIV-Gesuch über das Pronovo-Portal ohne Verzögerung eingereicht werden kann – die genaue Reihenfolge (vor oder nach Inbetriebnahme) hängt von der gewählten EIV-Variante ab.Steuern im Kanton Bern – Investition und Erträge korrekt deklarieren
Im Kanton Bern können Investitionen in eine PV-Anlage auf dem selbstbewohnten Eigenheim in der Regel als energetische Massnahmen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Für die Vermögenssteuer wird die Anlage typischerweise mit 20 % des Anschaffungswertes erfasst. Während der selbst verbrauchte Solarstrom nicht als Einkommen versteuert wird, gelten Einspeisevergütungen als steuerbarer Ertrag. Es ist daher sinnvoll, Rechnungen, Förderzusagen und Einspeiseabrechnungen geordnet aufzubewahren, um sie der Steuererklärung sauber beilegen zu können.
In der Praxis gehen viele Spiezer Hauseigentümer/-innen so vor: Zuerst werden Dachpotenzial und Förderchancen (insbesondere winteroptimierte Varianten) mit SpiezSolar oder der regionalen Energieberatung diskutiert. Danach folgt die parallele Vorbereitung der Gesuche bei Gemeinde, Kanton und Pronovo. Wer diesen Schritt vor dem Vertragsabschluss mit dem Installationsbetrieb erledigt, kann die zu erwartenden Beiträge bereits in die Budgetplanung einbeziehen.
Bau- und Netzthemen: was PV-Projekte in Spiez regeln müssen
Solaranlagen berühren in Spiez mehrere Regelungsbereiche – vom Bau- über das Energie- bis zum Elektrosicherheitsrecht. Wer die wichtigsten Punkte früh klärt, erspart sich Rückfragen während der Ausführung.
Dachanlagen, die meist ohne Baugesuch auskommen
Für viele aufliegenden Anlagen auf geneigten Dächern sieht der Kanton Bern ein vereinfachtes Verfahren vor. Bleiben die Module innerhalb des bestehenden Dachfelds, ragen höchstens etwa 20 cm über die Dachfläche hinaus und bilden geschlossene Rechtecke, kann die Anlage in der Regel ohne formelle Baubewilligung realisiert werden. Auf Flachdächern sind Konstruktionen ohne Baugesuch möglich, wenn sie maximal 1,20 m über die Dachoberfläche hinausragen und mindestens 50 cm vom Dachrand zurückgesetzt werden. Auch wenn ein Projekt so als «bewilligungsfrei» eingestuft wird, verlangt die Gemeinde normalerweise eine vorgängige Meldung – oft mit Lageplan und Kurzbeschreibung – an die Abteilung Hochbau/Planung/Umwelt bzw. über das kantonale eBau-System.Fassaden, Freiflächen und ortsbildprägende Gebäude
Sobald PV-Module an Fassaden angebracht oder freistehend aufgestellt werden, gelten strengere Vorgaben: Fassadenanlagen und freistehende Systeme mit mehr als 10 m2 Modulfläche benötigen ein Baugesuch. Auf Schutzobjekten (K-Objekte) ist PV generell bewilligungspflichtig und wird zusätzlich im Hinblick auf den Denkmalschutz beurteilt. Gerade in ortsbildprägenden Hanglagen mit Seesicht empfiehlt sich ein frühzeitiges Gespräch mit der Bauverwaltung, um Gestaltung, Reflexionen und Einbindung in das Strassen- und Landschaftsbild zu klären.Neubauten und Erweiterungen mit Solarausstattungspflicht
Seit 2026 besteht im Kanton Bern für bestimmte Neubauten und Anbauten eine Pflicht, einen Teil der Energiebezugsfläche mit Solaranlagen auszustatten. Wer in Spiez neu baut oder deutlich erweitert, muss daher zusammen mit der Architektin oder dem Architekten prüfen, welche Dach- oder Fassadenflächen mit PV belegt werden müssen und wie dies in die Baubewilligungsunterlagen (inkl. EN-Solar-Formularen) integriert wird. Parallel dazu ist zu beachten, dass das Spiezer Förderprogramm PV auf Neubauten ab Baujahr 2022 in der Regel nicht mehr unterstützt – der Fokus liegt klar auf dem Bestand.Elektrische Sicherheit und Anschluss an das Stromnetz
Jede PV-Anlage in Spiez unterliegt den schweizweiten Vorgaben für Niederspannungsinstallationen. Die ausführende Elektroinstallationsfirma erstellt einen Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokollen, der bei der Inbetriebnahme vorliegen muss. Ab einer Anlagengrösse von rund 30 kVA wird zusätzlich eine Planvorlage beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) erforderlich. Unabhängig von der Grösse darf die Anlage erst in Betrieb gehen, wenn der zuständige Verteilnetzbetreiber – in der Region häufig BKW oder eine lokale Netzgesellschaft – das technische Anschlussgesuch geprüft, allfällige Auflagen (z. B. Zählertausch, Begrenzung der Einspeiseleistung) festgelegt und den Anschluss freigegeben hat.
Wie ein PV-Projekt in Spiez typischerweise verläuft
Viele PV-Projekte in Spiez folgen einem ähnlichen Weg – von der ersten Idee bis zur Auszahlung der Fördergelder. Zwei typische Situationen sind etwa das Einfamilienhaus in Hanglage mit ganzjähriger Nutzung und das Ferienhaus in Seenähe, das vor allem im Sommer bewohnt wird. In beiden Fällen bewährt sich ein strukturierter Ablauf:
Erste Einschätzung und Dachcheck
Am Anfang steht oft ein unverbindlicher Dachcheck durch SpiezSolar oder die regionale Energieberatung Thun Oberland-West. Auf Basis von Adresse, Dachform und Nutzungsprofil (z. B. Ganzjahreswohnsitz oder Ferienhaus) wird abgeschätzt, welche Dach- und ggf. Fassadenflächen sich eignen, wie hoch der potenzielle Eigenverbrauch ist und ob eine winteroptimierte Variante sinnvoll erscheint.Baurechtliche Klärung und Solarpflicht prüfen
Bevor Offerten verbindlich eingeholt werden, sollte geklärt sein, ob das Gebäude ein Schutzobjekt ist oder in einem sensiblen Gebiet liegt und ob die kantonale Solarausstattungspflicht für Neubauten oder Erweiterungen greift. Gemeinsam mit der Abteilung Hochbau/Planung/Umwelt wird festgelegt, ob eine einfache Meldung genügt oder ein Baugesuch via eBau erforderlich ist – insbesondere bei Fassaden-PV, freistehenden Anlagen oder projektierten Umbauten.Förderstrategie und Gesuche vorbereiten
Im nächsten Schritt planen viele Hauseigentümer/-innen die Förderabfolge: Zuerst wird über portal.energie-foerderung.ch das kommunale Gesuch vorbereitet, parallel dazu das kantonale Gesuch (falls relevant) und die Unterlagen für die Einmalvergütung von Pronovo zusammengestellt. Wichtig ist, dass alle Gesuche vor dem Start der Arbeiten eingereicht werden. Benötigt werden typischerweise: Offerten mit kWp-Angabe, vermasste Pläne, Modul- und Wechselrichterdatenblätter sowie eine kurze Beschreibung der Winteroptimierung, falls entsprechende Beiträge beantragt werden.Offertenvergleich und Wahl des Anlagentyps
Nun ist es sinnvoll, mehrere Offerten von Fachbetrieben im Raum Spiez einzuholen. Klären Sie dabei Varianten: reine Dachanlage, Dach plus Fassaden-PV, steiler aufgeständerte Winteranlage oder Kombination mit Speicher. In Hanglagen oder bei Ferienhäusern kann es z. B. zweckmässig sein, stärker auf Eigenverbrauch in der Wintersaison zu optimieren, um die kommunalen Winterboni voll auszuschöpfen.Netzanschluss und technische Anmeldung organisieren
Der ausgewählte Installationsbetrieb übernimmt in der Regel die technische Anmeldung beim zuständigen Verteilnetzbetreiber. In diesem Schritt werden Anschlussleistung, Einspeiselimiten, Zählerkonzept (z. B. Einbau eines Zweirichtungszählers) und allfällige Netzverstärkungen geklärt. Wichtig ist, sich die Zuständigkeiten schriftlich bestätigen zu lassen: Wer reicht die Installationsanzeige ein, wer pflegt die Daten für Pronovo, wer stellt den Sicherheitsnachweis aus?Montage, Prüfung und Inbetriebnahme
Stehen Bewilligungen, Förderzusagen und Netzfreigabe, wird die Anlage montiert. Mit Blick auf die Wintererträge planen viele Spiezer/-innen die Installation so, dass die Anlage spätestens vor der Heizperiode in Betrieb geht. Nach der Montage führt die Elektroinstallationsfirma die vorgeschriebenen Messungen durch und erstellt den Sicherheitsnachweis. Der Netzbetreiber nimmt die Anlage technisch ab und schaltet sie für die Einspeisung frei.Abschluss, Förderauszahlung und Dokumentation
Zum Schluss werden Schlussrechnung, Inbetriebnahmeprotokoll, Fotos und technische Unterlagen bei Gemeinde, Kanton (falls beteiligt) und Pronovo eingereicht. Erst danach erfolgt die Auszahlung der Förderbeiträge. Bewahren Sie sämtliche Unterlagen – inkl. Förderzusagen, Einspeiseverträgen und Abrechnungen – sorgfältig auf. Sie dienen nicht nur als Nachweis gegenüber Behörden, sondern sind auch für spätere Steuerdeklarationen sowie allfällige Garantie- oder Versicherungsfälle wichtig.
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