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Die Rheintal Solar ist spezialisiert auf die Planung, Installation und Wartung von Photovoltaikanlagen. Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der ersten Beratung bis zur langfristigen Betreuung Ihrer Solaranlage. Wir legen grossen Wert auf Transparenz und bieten Ihnen klare, verständliche Angebote ohne versteckte Kosten. Mit einer maximalen Wartezeit von nur drei Monaten sorgen wir für eine termingerechte Inbetriebnahme Ihrer Anlage. Unsere Kunden schätzen unsere Flexibilität und Professionalität, was sich in zahlreichen positiven Rückmeldungen widerspiegelt. Durch die Nutzung nachhaltiger Energielösungen leisten wir gemeinsam mit Ihnen einen wertvollen Beitrag zur Umwelt.
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Qualität, die bleibt. Vertrauen, das wächst.Die Ecopur GmbH ist ein Photovoltaik-Fachunternehmen für hochwertige erneuerbare Energietechnik im Eigenheim. Wir planen präzise, bauen kompromisslos sauber und bleiben langfristig an der Seite unserer Kunden.Unsere oberste Prämisse: Wir arbeiten so, dass Kunden uns jederzeit weiterempfehlen!Ecopur steht für ehrliche Beratung, präzise Planung und kompromisslose Ausführung.Als professioneller Partner für Solaranlagen in der Zentralschweiz und Ostschweiz begleiten wir Sie von der Beratung bis zur Installation. Wir planen individuelle Photovoltaikanlagen für Eigenheime und setzen auf zuverlässige Qualität, saubere Ausführung und nachhaltige Energielösungen.
Die Swiss Photovoltaik GmbH mit Sitz in Kriessern im Rheintal gehört seit ihrer Gründung im Jahr 2008 zu den führenden Anbietern für Photovoltaiklösungen in der Ostschweiz und darüber hinaus. Mit über 1'800 realisierten Projekten und rund 40 Mitarbeitenden hat sich das Unternehmen als feste Grösse in der Schweizer Energiebranche etabliert. Als Generalunternehmer für schlüsselfertige Photovoltaikanlagen schafft das Unternehmen einen sorglosen Zugang zu erneuerbaren Energien für seine Kunden. Langjährige Erfahrung und Know-how in der Branche machen es zu einem kompetenten Ansprechpartner sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbe- und Industriekunden, die auf nachhaltige und wirtschaftliche Energielösungen setzen.
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Hutter Solar ist Teil der HUTTER GROUP AG – einem Schweizer Familienbetrieb, der seit 1986 für Qualität, Präzision und Innovationskraft steht. Unser grosser Standort an der Gewerbestrasse 1 in Diepoldsau bildet seit 2002 das Herzstück unseres Unternehmens. Auf über 2000 m² Gewerbefläche vereinen wir alle Kompetenzen unter einem Dach: modernste Büros, ein grosszügiger Showroom, eigene Spedition und Auslieferung, ein grosses Lager sowie eine hauseigene Metallbau-Produktion. Ihr Vorteil mit Hutter SolarSchweizer Familienbetrieb mit über 35 Jahren ErfahrungStandort mit über 2000 m² Gewerbefläche in DiepoldsauEigene Spedition, Lager und MetallbauproduktionDrohnenvermessung und digitale 3D-PlanungHerstellerunabhängige Auswahl für massgeschneiderte LösungenKomplette Projektabwicklung inkl. Bewilligungen und FörderungenMonitoring und Wartung für maximale ErträgeEntwicklung von innovativen Sonderlösungen für Fassaden und Sichtschutz Unsere Kundinnen und Kunden profitieren dadurch von kurzen Wegen, hoher Effizienz und einer Komplettbetreuung ohne externe Schnittstellen. Hutter Solar ist kein Start-up, sondern ein gewachsener Traditionsbetrieb, der auf Stabilität, Erfahrung und Qualität setzt. Unser KonzeptWir bieten Photovoltaiklösungen aus einer Hand – individuell geplant, präzise umgesetzt und technisch auf dem neusten Stand. Dank Drohnenvermessung und digitaler Modellierung analysieren wir jedes Dach bis ins Detail, um die optimale Modulausrichtung und maximale Energieausbeute zu erreichen.Unsere Planungen berücksichtigen sämtliche Schritte – von Fördergesuchen und Baubewilligungen bis hin zur kompletten Projektabwicklung und Inbetriebnahme.Als herstellerunabhängiges Unternehmen können wir auf das gesamte Marktspektrum zugreifen und Lösungen exakt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden abstimmen – ob Flachdach, Steildach, Fassade oder Sichtschutz. Technologie und EntwicklungBei Hutter Solar setzen wir auf modernste Technologie – sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung. Neben klassischen Dachanlagen entwickeln wir auch eigene Systeme für Fassaden, Balkone und Sichtschutzlösungen, um Solarenergie überall dort nutzbar zu machen, wo sie gebraucht wird.Wir bieten zudem Monitoring und Wartung für alle Anlagen an: Mit intelligenten Überwachungssystemen erkennen wir Leistungsabweichungen sofort und sorgen für höchste Betriebssicherheit. Erfahrung und KompetenzUnser Team besteht aus langjährig erfahrenen Fachkräften aus den Bereichen Photovoltaik, Feinmechanik und Bauplanung. Diese Kombination aus technischem Know-how, handwerklicher Präzision und planerischer Erfahrung macht Hutter Solar zu einer der führenden Adressen für Photovoltaik in der Schweiz. Hutter Solar – Ihr starker Partner für nachhaltige Energie und Schweizer Qualitätsarbeit.
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Unsere Mission: Unsere Mission ist es, die Welt durch den Einsatz sauberer, nachhaltiger Energiequellen zu einem besseren Ort zu machen. Wir sind bestrebt, unseren Kunden den Übergang zu erneuerbaren Energien so einfach und kosteneffizient wie möglich zu gestalten. Dabei setzen wir auf höchste Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen. Was uns auszeichnet: 1. Innovative Technologien: Grischa Solar setzt auf die neuesten Technologien und Materialien in der Photovoltaikbranche. Wir arbeiten eng mit führenden Herstellern zusammen, um unseren Kunden die effizientesten und langlebigsten Solarmodule und Wechselrichter anzubieten. 2. Kundenzentrierter Ansatz: Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen an, die auf die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten unserer Kunden abgestimmt sind. Unser erfahrenes Team berät umfassend und begleitet den gesamten Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus. 3. Erfahrung und Expertise: Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Photovoltaikbranche verfügen wir über ein fundiertes Wissen und umfassende Expertise. Unser Team besteht aus hochqualifizierten Ingenieuren, Technikern und Beratern, die sich kontinuierlich weiterbilden, um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. 4. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein: Nachhaltigkeit ist der Kern unserer Unternehmensphilosophie. Wir setzen uns aktiv für den Umweltschutz ein und helfen unseren Kunden, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. 5. Umfassender Service: Unser Service endet nicht mit der Installation. Wir bieten umfassende Wartungs- und Überwachungsdienste, um die optimale Leistung und Langlebigkeit der Solaranlagen zu gewährleisten. Unser Kundenservice ist stets erreichbar, um bei Fragen oder Problemen schnell und effizient zu helfen. Unsere Dienstleistungen: * Beratung und Planung: Detaillierte Beratung und Planung maßgeschneiderter Photovoltaikanlagen. * Installation: Fachgerechte Installation von Solaranlagen durch unser erfahrenes Team. * Wartung und Überwachung: Regelmäßige Wartung und Überwachung der Anlagen zur Sicherstellung optimaler Leistung. * Energieberatung: Unterstützung bei der Optimierung des Energieverbrauchs und der Integration von Speichersystemen.
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Solaranlagen in Glarus: Baurecht und Netz im Zusammenspiel
Im Kanton Glarus erleichtern kantonale Vereinfachungen den Bau von Solaranlagen, gleichzeitig sind die Anforderungen von Gemeinden und Netzbetreibern klar definiert. Wer sein Einfamilienhausdach in Glarus, Glarus Nord oder Glarus Süd mit PV ausstatten möchte, sollte diese Regeln von Anfang an in die Planung einbeziehen.
Seit dem 1. Mai 2025 sind viele ausreichend angepasste PV‐Anlagen auf Dächern und Fassaden nicht mehr baubewilligungspflichtig, sondern nur noch meldepflichtig. In der Gemeinde Glarus braucht es dazu ein Meldeformular, das zusammen mit Situationsplan, Dachmassen und Fotos in der Regel rund 30 Tage vor Baubeginn eingereicht wird. Glarus Nord und Glarus Süd arbeiten mit ähnlichen Meldeverfahren, meist mit digitaler Einreichung bei der zuständigen Hochbau‐ oder Bauabteilung.
Als genügend angepasst gelten unter anderem Schrägdächer, bei denen die Module die Dachfläche nicht überragen und senkrecht maximal 20 cm aufgeständert sind. Auf Flachdächern darf die Oberkante der Module höchstens 1 m über dem Dachrand liegen; zudem soll die Anlage aus üblichen Blickwinkeln (Betrachtung in 45°) nicht sichtbar sein.
Für Kulturgüter, Ortsbilder mit ISOS‐Eintrag oder Bauten ausserhalb der Bauzone bleibt eine Baubewilligung mit enger Abstimmung mit Kanton und Denkmalpflege weiterhin erforderlich. Gerade in einem Bergkanton wie Glarus, in dem auch Gebäude in höherer Lage betroffen sind, lohnt sich eine frühe Rücksprache mit der kantonalen Raumplanung.
Zusätzlich prägen die lokalen Netzbetreiber (tb.glarus, Technische Betriebe Glarus Nord, Technische Betriebe Glarus Süd) jedes Projekt mit eigenen technischen Vorgaben zu Anschluss, Messung und Einspeisung. Diese Regeln können die wirtschaftlich sinnvolle Anlagengrösse mitbestimmen, etwa durch Anforderungen an Einspeisebegrenzungen oder fernablesbare Zähler.
Was kostet eine typische Dachanlage im Kanton Glarus?
Für Einfamilienhäuser in Glarus können Sie sich an schweizweiten Durchschnittswerten für komplette, fertig installierte Photovoltaikanlagen (ohne Speicher, vor Förderung) orientieren. Üblich sind:
Kosten pro kWp installierter Leistung: etwa 2'400–3'100 CHF/kWp für übliche Dachanlagen auf Wohnhäusern.
Beispiel Einfamilienhaus mit rund 9 kWp: hierfür sollten Sie grob 22'000–28'000 CHF einplanen, je nach Modultyp, Dachkonstruktion und Montageaufwand.
In diesen Beträgen enthalten sind in der Regel Solarmodule, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Verkabelung und Standard‐Montagearbeiten. Nicht oder nur teilweise eingeschlossen sind:
ein separater Batteriespeicher,
umfangreiche Dachsanierungen oder statische Verstärkungen,
spezielle Gerüst‐ oder Sicherheitsmassnahmen.
Im Kanton Glarus kommen je nach Standort weitere lokale Kosten hinzu. Wichtig sind insbesondere:
Netzanschluss‐ und Messgebühren des zuständigen Werkes (tb.glarus, TBGN, TBGS), etwa für neue oder umgerüstete Zähler und allfällige Zusatztechnik (z.B. Fernablesung bei grösseren Anlagen).
Mögliche Netzverstärkungen, falls das Verteilnetz zusätzliche PV‐Leistung nicht ohne Ausbau aufnehmen kann. Diese werden gemäss bundesrechtlichen Vorgaben mit einem pauschalen Ansatz von 59 CHF pro kW neu installierter Leistung abgegolten.
Wer in Glarus eine Solaranlage plant, sollte daher in den Offerten ausdrücklich nach Anschluss‐, Mess‐ und möglichen Netzverstärkungskosten fragen und diese in der Wirtschaftlichkeitsrechnung mitberücksichtigen.
Wie Bund, Kanton und Werke Ihre Solaranlage in Glarus unterstützen
Hausbesitzer/-innen im Kanton Glarus können ihre Investition in eine PV‐Anlage über mehrere Finanzierungsbausteine abfedern: eine einmalige Bundesförderung, kantonale Beiträge und die Rückliefervergütung der lokalen Netzbetreiber.
Einmalvergütung (EIV) Photovoltaik – Bund / Pronovo
Der Bund beteiligt sich mit einer Einmalvergütung an den Investitionskosten:
Förderumfang: in der Grössenordnung von bis zu rund 30 % der Kosten einer Referenzanlage.
Typische Struktur: Grundbeitrag von etwa 700 CHF plus rund 380 CHF/kWp für Anlagen bis 30 kWp (Richtwerte, gelten als Beispiel).
Mindestgrösse: 2 kW installierte Leistung.
Abwicklung: Gesuchstellung über das Pronovo‐Kundenportal; sinnvoll ist eine Beantragung, bevor Sie die Anlage definitiv in Auftrag geben.
Energieförderprogramm Kanton Glarus – GL‐31 Fotovoltaik
Der Kanton fördert zusätzlich spezielle PV‐Teile:
Beiträge für Anlagenteile mit Neigungswinkel ≥75°, Mindestleistung 2 kWp.
Voraussetzung ist ein rechtskräftiger Pronovo‐Förderentscheid für den Neigungswinkelbonus.
Öffentliche Beiträge (Bund, Kanton, weitere) dürfen zusammen maximal 50 % der Investitionskosten ausmachen.
Kombinationsförderung PV + Solarthermie
Wer auf dem gleichen Gebäude eine PV‐Anlage (mindestens 2 kWp) mit einer thermischen Solaranlage kombiniert, erhält vom Kanton:
einen pauschalen Zuschuss von 2'000 CHF.
Rückliefervergütung der lokalen Energieversorger
Die drei Werke im Kanton (tb.glarus, TBGN, TBGS) kaufen überschüssigen Solarstrom ab:
Mindestvergütungen liegen je nach Netzbetreiber typischerweise bei etwa 4.60–6.00 Rp./kWh für Anlagen bis 30 kW (Stand: 2025/2026).
Die genauer ausbezahlte Vergütung ist an den vierteljährlichen Referenzmarktpreis des Bundes gekoppelt.
Herkunftsnachweise (HKN) werden separat gehandhabt und können zusätzliche Erlöse bringen.
Fördergesuche beim Kanton Glarus müssen in der Regel vor Baubeginn elektronisch eingegeben werden. Auch bei der Einmalvergütung empfiehlt es sich, das Gesuch frühzeitig bei Pronovo zu erfassen. Planen Sie Ihre Anlage daher so, dass die Mindestgrösse von 2 kW erreicht wird und alle Unterlagen (Offerten, technische Daten, Dachpläne) bereitliegen, bevor Sie Liefer‐ und Montageaufträge endgültig vergeben.
Rechtliche und technische Rahmenbedingungen für PV im Kanton Glarus
Auch wenn viele Dachanlagen im Kanton Glarus nur meldepflichtig sind, greifen mehrere Bausteine gleichzeitig: Baurecht, Gestaltungsvorschriften und die Anschlussbedingungen der Netzbetreiber. Diese wirken sich direkt auf Planung, Ausführung und Kosten aus.
Meldung statt Baubewilligung auf üblichen Dächern
Auf nicht geschützten Dächern und Fassaden innerhalb der Bauzone genügt für ausreichend angepasste Anlagen eine Meldung an die Gemeinde. In Glarus muss diese Meldung mindestens 30 Tage vor Baubeginn zusammen mit Situationsplan, Dachmassen und Ansichten eingereicht werden. Ein ähnliches Vorgehen gilt in Glarus Nord und Glarus Süd. Für Sie bedeutet dies: Der formale Einstieg ins Projekt erfolgt über die Gemeinde, auch wenn keine vollständige Baubewilligung erforderlich ist.
Gestaltung von Dach‐ und Fassadenanlagen
Damit Ihre Anlage als «genügend angepasst» gilt, müssen konkrete Vorgaben eingehalten werden:
Auf Schrägdächern dürfen Module die Dachfläche nicht überragen und maximal 20 cm senkrecht aufgeständert sein.
Auf Flachdächern ist eine maximale Höhe von 1 m über dem Dachrand zulässig, und die Anlage soll aus einem Blickwinkel von 45° nicht sichtbar sein.
Fassadenanlagen müssen kompakt und einheitlich gestaltet werden, damit sie sich in das Ortsbild einfügen.
Wer hiervon abweichen möchte (z.B. bei einer sehr hohen Aufständerung für mehr Winterertrag), riskiert eine Baubewilligungspflicht und sollte dies früh mit Gemeinde und Kanton klären.
Sonderfälle: geschützte Objekte und Bauten ausserhalb der Bauzone
Bei Kulturgütern, geschützten Ortsbildern (ISOS) oder Bauten ausserhalb der Bauzone ist eine ordentliche Baubewilligung weiterhin obligatorisch. In diesen Konstellationen empfiehlt sich eine frühzeitige Beratung mit der kantonalen Raumplanung und Denkmalpflege, da Gestaltung, Sichtbarkeit und Landschaftseinpassung strenger beurteilt werden.
Kleine Steckanlagen und Sicherheit
Steckfertige Plug‐and‐Play‐Lösungen sind bei tb.glarus mit einer Leistung von bis zu 600 W pro Stromkreis zulässig, wenn sie gemeldet werden. Auch hier müssen Sicherheits‐ und Konformitätsanforderungen eingehalten werden (z.B. geeignete Wechselrichter und Anschlüsse), damit der Netzbetrieb nicht beeinträchtigt wird.
Grössere Anlagen: Anschlussgesuch, Messung und Dokumentation
Dachanlagen über der Plug‐and‐Play‐Grenze benötigen in der Regel:
ein Technisches Anschlussgesuch (TAG) durch eine/n konzessionierte/n Elektroinstallateur/-in,
eine Installationsanzeige beim jeweiligen Netzbetreiber (tb.glarus, TBGN oder TBGS),
ab etwa 30 kVA eine fernablesbare Messung mit separater Produktionsmessung und entsprechender Schnittstelle.
Diese Vorgaben können zusätzliche Hardware (z.B. Smart Meter, Steuertechnik) und Kosten auslösen. Ausserdem prüfen die Werke im Rahmen des TAG, ob das lokale Netz verstärkt werden muss.
Netzdienliche Einspeisung und Leistungsbegrenzung
Um das Verteilnetz zu entlasten, verlangen Netzbetreiber im Kanton Glarus bei neuen Anlagen häufig eine Begrenzung der aktiven Einspeiseleistung auf rund 70 % der DC‐Nennleistung. Das lässt sich zum Beispiel über eine entsprechende Einstellung am Wechselrichter, über einen Batteriespeicher oder durch Erhöhung des Eigenverbrauchs lösen. In Höhenlagen über etwa 1'200 m über Meer können Ausnahmen möglich sein; dies ist im Einzelfall direkt mit dem Netzbetreiber zu klären. Für Sie als Hausbesitzer/-in wirkt sich diese Begrenzung vor allem auf die möglichen Einspeiseerträge aus und sollte deshalb in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen berücksichtigt werden.
Vom Konzept bis zur Vergütung: Vorgehen bei PV‐Projekten in Glarus
Damit Ihre Solaranlage in Glarus ohne vermeidbare Verzögerungen ans Netz geht und alle Förderungen ausgeschöpft werden, lohnt sich ein strukturiertes Vorgehen in drei Etappen.
1. Rahmen abklären: Dach, Recht und Netz
Prüfen Sie zunächst anhand des kantonalen Merkblatts und der kommunalen Unterlagen, ob Ihre Anlage melde‐ oder baubewilligungspflichtig ist. Bei meldepflichtigen Projekten füllen Sie das Meldeformular der Gemeinde Glarus (bzw. das entsprechende Formular in Glarus Nord oder Glarus Süd) aus und reichen es mit Situationsplan, Dachabmessungen und Fotos mindestens 30 Tage vor Baubeginn ein. Parallel dazu lohnt sich eine erste Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Netzbetreiber, um Besonderheiten des Anschlusses oder mögliche Netzverstärkungen frühzeitig zu erkennen.
2. Anlage auslegen, Offerten vergleichen und Förderung sichern
Suchen Sie eine/n konzessionierte/n Elektroinstallateur/-in oder Solarteur/-in, die/der für Ihr Dach ein passendes Anlagenkonzept entwickelt. Auf dieser Basis:
erstellt der Fachbetrieb das Technische Anschlussgesuch und die Installationsanzeige für tb.glarus, TBGN oder TBGS,
holen Sie mehrere Offerten ein, in denen auch Netzverstärkungs‐, Mess‐ und Bewilligungskosten transparent aufgeführt sind,
stellen Sie die Gesuche für die Einmalvergütung bei Pronovo sowie für kantonale Beiträge über das Förderportal des Kantons – idealerweise, bevor Sie Liefer‐ und Montageverträge verbindlich unterschreiben.
So stellen Sie sicher, dass die Vorgaben von Bund und Kanton zur Gesuchsstellung (insbesondere Mindestgrösse von 2 kW und zeitliche Reihenfolge) eingehalten werden.
3. Bau, Inbetriebnahme und Abrechnung organisieren
Nach der Bewilligung bzw. bestätigten Meldung und dem positiven Entscheid des Netzbetreibers kann die Anlage montiert werden. Wichtig ist:
Die Installation erfolgt durch Fachleute, die die Anforderungen des Eidgenössischen Starkstrominspektorats und der Netzbetreiber einhalten.
Zählerwechsel, allfällige Fernablesung und technische Abnahme werden mit tb.glarus, TBGN oder TBGS abgestimmt; erst nach deren Freigabe darf die Anlage ans Netz gehen.
Zum Schluss klären Sie mit dem Werk die Abrechnung der Rückliefervergütung und der Herkunftsnachweise, damit der eingespeiste Solarstrom korrekt vergütet wird.
Gerade weil im Kanton Glarus drei verschiedene Netzbetreiber tätig sind und Netzverstärkungen im Einzelfall zu längeren Wartezeiten führen können, zahlt sich eine frühe, gut dokumentierte Abstimmung zwischen Gemeinde, Werk, Fachbetrieb und Förderstellen besonders aus.
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