Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Wärmepumpen im Altbau können eine hohe Heizleistung erzielen – unter den richtigen Voraussetzungen. Finden Sie heraus, ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist und mit welchen Kosten Sie für den Einbau der klimafreundlichen Heizung rechnen müssen.
Ist eine Wärmepumpe im Altbau wirklich sinnvoll?
In den meisten Fällen eignet sich eine Wärmepumpe für den Altbau – auch ohne grössere Sanierungsmassnahmen. Nach Ergebnissen von Stiftung Warentest kann eine Wärmepumpe auch in einem Altbau mit mässiger Isolation und herkömmlichen Radiatoren effizient heizen. Nur bei einer der fünf getesteten Luft-Wasser-Wärmepumpen musste bei sehr niedrigen Aussentemperaturen ein elektrischer Heizstab zur Unterstützung anspringen.
Auch im Aroundhome-Experteninterview bestätigt Dr. Richard Lucht, VP Communications & Brands beim Heizungsbauer Thermondo, dass in über 80 Prozent der Fälle eine Fussbodenheizung oder energetische Sanierung keine zwingenden Voraussetzungen dafür sind, dass eine Wärmepumpe im Altbau gut funktioniert.
Vorteile der Wärmepumpe im Altbau gegenüber herkömmlichen Heizsystemen
Einsparungen bei den Heizkosten: Die Betriebskosten von Gas- oder Ölheizungen werden durch die CO₂-Abgabe immer höher. Bei einem alten Haus mit schlechter Isolation führt das langfristig zu erheblichen Mehrkosten. Wärmepumpen benötigen dagegen nur eine geringe Menge Strom, um mit der kostenlosen Umgebungsenergie zu heizen. In Kombination mit einer Solaranlage sind sie eine der günstigsten Heizarten im Altbau.
Zukunftssichere Versorgung: In der Schweiz werden die energie- und klimapolitischen Vorgaben laufend verschärft. Viele Kantone fördern den Ersatz von Öl- und Gasheizungen durch erneuerbare Heizsysteme und setzen bei Neubauten und umfassenden Sanierungen bereits auf hohe Energieeffizienz-Standards. Fossile Heizsysteme erfüllen diese Anforderung nicht. Wärmepumpen sind mit Öko- oder Solarstrom bereits heute klimaneutral.
Wenige Umbauarbeiten nötig: Wenn Sie eine Ölheizung mit einer Gasheizung ersetzen, sind eine Schornsteinsanierung und die Einrichtung eines Gasanschlusses erforderlich. Bei einer Luftwärmepumpe benötigen Sie dagegen keinen Schornstein, keinen Lagerraum und keine Gasleitung, nur einen geeigneten Platz für die Aussenanlage.
Kühlfunktion im Sommer: Die Funktion der Wärmepumpe kann im Sommer einfach umgedreht werden. Je nach Modell können Sie mit einer passiven oder aktiven Kühlung die Temperatur in aufgeheizten Altbauräumen angenehm senken. Voraussetzung ist eine Fussbodenheizung oder Niedertemperatur-Radiatoren.
Wärmepumpe für ein altes Haus – Besonderheiten und Herausforderungen
Altes Heizsystem: Bevor die Wärmepumpe eingebaut wird, muss das alte Heizgerät fachgerecht demontiert und entsorgt werden. Für die Tankleerung eines Ölkessels sowie für den Ersatz einer Nachtspeicherheizung, die mit Asbest belastet ist, ist ein zertifizierter Fachbetrieb erforderlich. Die alten Radiatoren können Sie dagegen oft mit der Wärmepumpe weiter nutzen.
Begrenzte Platzverhältnisse: In alten Häusern kann es eine Herausforderung sein, den idealen Standort für eine Wärmepumpe zu finden. Aussengeräte von Luftwärmepumpen müssen Abstandsregeln einhalten. Für eine Wasser- oder Erdwärmepumpe muss es genügend Platz für die Erdarbeiten geben.
Hohe Vorlauftemperaturen: In vielen Altbauten sind Vorlauftemperaturen zwischen 70 und 90 °C eingestellt, eine Wärmepumpe benötigt aber zwischen 30 und 75 °C. Daher muss die Vorlauftemperatur gesenkt werden. Das lässt sich oft bereits ohne grosse Umbaumassnahmen realisieren.
Voraussetzungen für den Einbau einer Wärmepumpe im Altbau
Bewilligungen: Die Tiefenbohrung einer Erdwärmepumpe sowie die Brunnenbohrung einer Wasserwärmepumpe sind bewilligungspflichtig.
Niedrige Vorlauftemperaturen: Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten mit einer Vorlauftemperatur von 30 bis 40 °C. Als Obergrenze wird häufig 55 °C genannt. Moderne Wärmepumpen können aber auch eine Vorlauftemperatur von bis zu 75 °C erreichen, spezielle Modelle sogar bis zu 100 °C.
Isolation: Modernisierungsmassnahmen wie ein Radiatorentausch, Fenstertausch oder eine Fassadendämmung steigern die Energieeffizienz des Altbaus. So können Sie den Heizbedarf und damit die Betriebskosten erheblich senken. Entgegen vieler Vorbehalte sind das jedoch keine zwingenden Voraussetzungen für eine Wärmepumpe im Altbau.
Ist eine Wärmepumpe für einen Altbau ohne Fussbodenheizung möglich?
Ja, eine Wärmepumpe ist auch im Altbau ohne Fussbodenheizung möglich. Die nötigen Vorlauftemperaturen lassen sich oft schon durch eine Korrektur der Heizkurve, einen hydraulischen Abgleich und gedämmte Heizrohre erreichen. Wärmepumpen-Experte Lucht betont im Video-Interview mit Aroundhome, dass in 87 Prozent der Praxisfälle die Wärmepumpe im Altbau ohne Fussbodenheizung eingebaut wird und gut funktioniert. In 84 Prozent der Fälle war auch kein Ersatz der Radiatoren erforderlich. Lucht widerlegt auch den typischen Vorbehalt, dass eine Fussbodenheizung Voraussetzung für eine Wärmepumpe in alten Häusern ist:
Am besten lassen Sie sich von Energieberater:innen oder einer Heizungsfachfirma beraten, welche Massnahmen für Ihr Haus empfehlenswert sind.
Welche Wärmepumpe ist die beste für einen Altbau?
Im Altbau sollte die Wärmepumpe effizient genug sein, damit auch mässig isolierte Räume warm werden. Ideal ist eine Jahresarbeitszahl (JAZ) zwischen 3 und 5 oder mehr. Die JAZ ist eine Kennzahl für die Effizienz im tatsächlichen Betrieb über ein Jahr gesehen. Je höher sie ist, desto effizienter ist die Wärmepumpe. Eine Langzeitfeldstudie des Fraunhofer ISE zur Effizienz von Wärmepumpen im Altbau zeigte, dass alle 77 getesteten Geräte eine JAZ zwischen 2.6 und 5.4 erreichten.
Welche Wärmepumpe für welches Haus infrage kommt, hängt neben dem Wärmebedarf des Hauses und der JAZ auch davon ab, welche Wärmequelle (Luft, Erdwärme oder Wasser) erschlossen werden kann.
Luft-Wasser-Wärmepumpe im Altbau – die flexibelste Lösung
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am beliebtesten, da sie keine aufwändigen Bohrungen oder Erdarbeiten erfordern und dadurch meist etwas günstiger sind. Es wird lediglich ein Aufstellort für die Aussenanlage benötigt, bei dem der Mindestabstand zum Nachbargrundstück gewahrt bleibt. In der Langzeitfeldstudie erreichten Sie eine durchschnittliche JAZ von 3.4.
Erdwärmepumpe im Altbau – Effizienz bei ausreichend Platz
Eine Erdwärmepumpe arbeitet im Altbau sehr effizient. In der Langzeitstudie des Fraunhofer ISE erreichten sie eine JAZ zwischen 3.6 und 5.4. Erdwärmepumpen gibt es entweder mit Erdkollektoren, die flach im Garten verlegt werden. Dafür ist eine 1.5- bis 2-fach so grosse Fläche wie der zu beheizende Wohnraum erforderlich.
Oder Sie wählen eine Erdwärmepumpe mit einer Erdsonde, für die eine bis zu 400 Meter tiefe Bohrung bewilligt werden muss.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe im Altbau – hohe Effizienz, aber aufwändig
Wasser-Wasser-Wärmepumpen gelten im Altbau als besonders effizient, da das Grundwasser selbst bei sehr niedrigen Aussentemperaturen konstante Temperaturen bietet. Dadurch ist eine JAZ von 5 und mehr möglich. Allerdings ist die Erschliessung aufwändig. Es werden zwei Brunnenbohrungen benötigt, zudem ist eine wasserrechtliche Bewilligung erforderlich und es muss ausreichend verfügbares, qualitativ geeignetes Grundwasser vorhanden sein.
Hochtemperatur-Wärmepumpe – für unsanierte Altbauten
Hochtemperatur-Wärmepumpen nutzen die gleichen Wärmequellen wie herkömmliche Modelle. Sie können jedoch Vorlauftemperaturen von 90 bis 100 °C erreichen, ohne dass der Stromverbrauch unwirtschaftlich wird. Diese Wärmepumpenart eignet sich daher für unsanierte Altbauten, in denen herkömmliche Modelle mit niedrigeren Vorlauftemperaturen die Räume nicht ausreichend erwärmen können. Allerdings sollte sie nur dann infrage kommen, wenn keine Modernisierungsmassnahmen geplant sind.
Hybrid-Wärmepumpe – Übergangslösung mit Gasunterstützung
Eine Gas-Hybridheizung kombiniert eine elektrische Wärmepumpe mit einer Gasheizung. Dabei deckt die Wärmepumpe den Grossteil der Heizlast, während bei zusätzlichem Bedarf der Gaskessel zugeschaltet wird. Diese Kombination eignet sich vor allem als Übergangslösung, bevor Sie die alte Gasheizung komplett mit einer Wärmepumpe ersetzen. So können Sie Emissionen und Betriebskosten gegenüber reinen Gasheizungen senken und weitere Sanierungsmassnahmen im Altbau auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Ob eine Gas‑Hybridlösung zulässig ist, hängt allerdings von Ihrem Kanton oder der Gemeinde ab.
Tipps für die Auswahl der besten Wärmepumpe im Altbau
Wärmepumpen-Tests: Um das richtige Modell für Ihren Altbau zu finden, können Sie sich an mehreren Wärmepumpentests orientieren. Sowohl der Kurzzeittest von Stiftung Warentest als auch Langzeitfeldstudien wie der Wärmepumpen-Systemtest des Fraunhofer ISE belegen, dass sich viele Wärmepumpen für den Altbau eignen.
Effizienznachweise: In Praxistests wird nur eine begrenzte Auswahl an Wärmepumpen-Modellen getestet. Dagegen können Sie mit Prüf- und Effizienznachweisen anhand der Herstellerangaben sehr viele Wärmepumpen vergleichen. Als Kennzahlen eignen sich z.B. die JAZ oder der Wert für jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz (ETAs/ηs-Wert).
Kombinationsmöglichkeiten: Alle Arten von Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen wie Gas- oder Ölheizungen einen sehr hohen Wirkungsgrad. In Kombination mit einem Pufferspeicher, Solarthermie oder Solarstrom können Sie die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe noch steigern.
Fachberatung: Um die beste Wärmepumpe für Ihren Altbau zu finden, sollten Sie sich von einer Fachfirma beraten lassen. Die Expert:innen ermitteln den Wärmebedarf des Hauses, prüfen die Voraussetzungen und können genau einschätzen, welche Lösungen am besten sind.
Was kostet eine Wärmepumpe für den Altbau?
Wenn Sie eine Wärmepumpe im Altbau einbauen lassen, sollten Sie mit Gesamtkosten von mindestens 30'000 bis 75'000 CHF rechnen. Darin enthalten sind die Demontage der alten Heizung, eine Wärmepumpe inklusive Einbau, der hydraulische Abgleich sowie die Isolation der Heizungsrohre.
Entscheiden Sie sich zusätzlich für Modernisierungsmassnahmen am Altbau, wie den Austausch von Radiatoren und Fenstern oder eine Fassadendämmung, kann das Gesamtbudget über 100'000 CHF steigen.
Anschaffungs- und Installationskosten einer Wärmepumpe im Altbau
Die Kosten für den Einbau und die Installation einer Wärmepumpe im Altbau unterscheiden sich je nach dem Aufwand für die Erschliessung:
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.
Wie hoch sind die Stromkosten einer Wärmepumpe im Altbau?
In einem ungedämmten Altbau betragen die Stromkosten einer Wärmepumpe mit einer eher niedrigen JAZ von 3 ca. 1'400 bis 2'800 CHF. Angenommen wird ein sehr hoher Stromverbrauch der Wärmepumpe von 5'000 bis 10'000 kWh in einem ungedämmten Einfamilienhaus mit 150 m² und einem durchschnittlichen Strompreis von 0.28 CHF pro Kilowattstunde (Stand: Mai 2026).
Wärmepumpe für Altbau ohne Fussbodenheizung – Kosten
Der Einbau einer Wärmepumpe für den Altbau kostet ohne Fussbodenheizung oder Ersatz der Radiatoren etwa 30'000 bis 75'000 CHF. Darin enthalten sind
der Ausbau der alten Heizung,
die neue Wärmepumpe inklusive Einbau, Wärmepumpenfundament, Erschliessungsarbeiten und Bewilligungen
sowie kleinere Massnahmen zur Heizungsoptimierung, wie die Einstellung der Heizkurve.
Die Verlegung einer Fussbodenheizung im Altbau ist nicht unbedingt erforderlich, da eine Wärmepumpe auch in älteren Häusern effizient heizen kann. Ihre Fachfirma kann Sie beraten, ob stattdessen einzelne Radiatoren durch Niedertemperatur-Radiatoren ersetzet werden sollten oder kleinere Massnahmen zur Heizungsoptimierung genügen.
Fördermöglichkeiten und Zuschüsse für Wärmepumpen in der Schweiz
Es gibt attraktive Förderungen für Wärmepumpen im Altbau sowie für Massnahmen rund um den Heizungsersatz, die teilweise miteinander kombiniert werden können. Die Fördersumme ist vom Kanton abhängig und kann zwischen 3'000 und 30'000 CHF betragen.
So gelingt der Einbau einer Wärmepumpe im Altbau
Energieberatung und Expertenplanung
Im ersten Schritt sollten Sie sich einen zuverlässigen Partner suchen, der Sie zum Heizungstausch im Altbau beraten kann. Zertifizierte Energieberater:innen finden Sie beispielsweise über die offizielle Liste der GEAK-Expert:innen oder über die Informationsplattform EnergieSchweiz. Verfügbare Fachfirmen für Wärmepumpen finden Sie über ein Vergleichsportal wie Aroundhome. Die Fachfirma ermittelt den Wärmebedarf Ihres Altbaus, berät Sie zu Modernisierungsmassnahmen und hilft Ihnen, die richtige Wärmepumpe auszusuchen.
Anpassung der Heizflächen (Fussbodenheizung, Wandheizung, Radiatoren)
Um tiefere Vorlauftemperaturen für die Wärmepumpe zu erreichen, können im Altbau Anpassungen der Heizflächen erforderlich sein. Ideal sind Flächenheizungen wie:
Fussbodenheizung
Wand- oder Deckenheizung
Niedertemperatur-Radiatoren
Für den Betrieb einer Wärmepumpe kann es aber auch genügen, einen hydraulischen Abgleich durchzuführen und die Heizkurve neu einzustellen.
Tipps zur Auswahl des richtigen Fachbetriebs
Angebote vergleichen: Holen Sie sich mehrere schriftliche Offerten ein und bewerten Sie Preis, Leistungsumfang, Garantien und Zeitplan.
Vermittlungsportal nutzen: Mit einem Vermittlungsportal wie Aroundhome finden Sie schnell und einfach passende und zeitnah verfügbare Fachfirmen.
Seriöse Beratung: Die Fachfirma sollte Sie sachlich beraten, die wirklich notwendigen Massnahmen erklären und Sie nicht zu teuren, optionalen Sanierungsmassnahmen drängen.
Hilfe bei Förderungen: Kompetente Fachfirmen kennen sich mit Fördergeldern aus und helfen auch bei der Antragstellung.
Transparenz: Achten Sie auf eine transparente Offerte mit allen Kosten inklusive Einbau, Inbetriebnahme und Erschliessung der Wärmequelle.
Referenzen: Prüfen Sie die Referenzen der Fachfirma, z.B. auf einem Vergleichsportal wie Aroundhome.
Ablauf der Installation einer Wärmepumpe im Altbau
Grundvoraussetzungen checken: Denkmalschutz, Aufstellort, Bewilligungen und Förderungen
Heizlast ermitteln: Erforderliche Leistungsanforderungen der Wärmepumpe durch Fachbetrieb oder Online-Tools herausfinden
Ggfs. energetische Sanierung durchführen lassen: Zum Beispiel Isolation, Ersatz der Fenster und Haustür
Vorlauftemperatur optimieren: Hydraulischer Abgleich, Heizkurve, neue Flächenheizung oder Niedertemperatur-Radiatoren
Wärmepumpentyp auswählen: Je nach Standortvoraussetzungen, Wärmebedarf und individuellen Wünschen
Ggfs. Wärmespeicher installieren: Bringt konstante Wassertemperatur über Tage zur Verbesserung der Wärmepumpenleistung
Wann ist eine Wärmepumpe im Altbau nicht sinnvoll?
Eine Wärmepumpe eignet sich zwar für die meisten Altbauten, in folgenden Fällen kann eine andere Heizoption jedoch besser sein:
Das Haus hat einen sehr hohen Heizbedarf und es gibt kein Budget für eine Sanierung oder Solaranlage, so dass die Stromkosten der Wärmepumpe die erwarteten Einsparungen weit übersteigen.
Der Denkmalschutz verhindert den Einbau einer Wärmepumpe.
Es gibt keinen geeigneten Aufstellort für die Wärmepumpe.
Die Lärmschutzvorschriften können bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht eingehalten werden, z. B. wegen zu geringem Abstand zum Nachbargebäude.
Eine Erschliessung der Wärmequelle ist nicht möglich oder wird nicht bewilligt.
Fazit: Eine Wärmepumpe für den Altbau lohnt sich in den meisten Fällen
Wärmepumpen sind im Neubau längst Standard und auch im Altbau lohnt sich der Umstieg meist. Vorbehalte, dass eine Wärmepumpe in alten Häusern nur mit Flächenheizung funktioniert, haben sich in der Praxis nicht bewahrheitet. Erfahrungen zeigen, dass eine Wärmepumpe im Altbau auch ohne Fussbodenheizung und ohne Ersatz der Radiatoren effizient und zuverlässig heizt. Eine aufwendige Gesamtsanierung ist in der Regel nicht nötig. Gleichzeitig gilt jedoch: Jede energetische Verbesserung am Altbau senkt den Wärmebedarf und damit die Heizkosten. Das ist nicht nur bei Wärmepumpen, sondern bei jeder Heizungsart der Fall.
Wir von Aroundhome unterstützen Sie dabei, Ihre Hausprojekte erfolgreich und stressfrei umzusetzen – durch individuelle Beratung und die Vermittlung passender Fachfirmen. Unser Service ist für Sie komplett kostenfrei und unverbindlich, wir finanzieren uns über die Zusammenarbeit mit den Fachfirmen.
Jetzt Firma finden- > 500.000
erfolgreich an Fachfirmen vermittelte Aufträge pro Jahr
- 15
Jahre Markterfahrung in verschiedensten Branchen
- > 40
Produkte und Dienstleistungen rund ums Eigenheim
Häufig gestellte Fragen
Ist eine Wärmepumpe im Altbau auch ohne Dämmung möglich?
Ja, eine Wärmepumpe ist im Altbau auch ohne Dämmung möglich. Wärmepumpen laufen zwar optimal in gedämmten Häusern, da sie sich bei niedrigen Vorlauftemperatur bis etwa 55 °C besonders rechnen. Dank moderner Wärmepumpentechnik sind inzwischen aber auch Vorlauftemperaturen bis 75 °C und sogar 100 °C möglich.
In welchen Häusern scheitert die Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe scheitert meist in Häusern mit strengen Denkmalschutzauflagen, fehlendem Platz für die Aufstellung eines Aussengeräts der Luft-Wasser-Wärmepumpe, den Lärmschutzvorgaben und wenn es keine Möglichkeit zur Erschliessung einer anderen Wärmequelle wie Erdwärme oder Grundwasser gibt.
Ist eine Wärmepumpe für ein altes Haus gut?
Ja, in den meisten Fällen ist eine Wärmepumpe auch für alte Häuser gut geeignet und kann effizient heizen. Massnahmen wie ein hydraulischer Abgleich oder einzelne Niedertemperatur-Radiatoren verbessern die Effizienz der Wärmepumpe zusätzlich.